Was Kinder brauchen...

Kinder brauchen Sicherheit, Schutz, Geborgenheit, Annahme, Zuwendung, Liebe, stete und angemessene Förderung und Forderung ihrer Kräfte. Kinder brauchen ihre Familie. Die Familie ist durch ein einzigartiges Gefühls- und Beziehungsgeflecht bestimmt, symbolisiert Zugehörigkeit und bildet den Rahmen für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung der Kinder. Kinder brauchen eine funktionierende, intakte Familie. Sie brauchen verantwortliche, fürsorgliche und fähige Eltern.

 

Viele Kinder erleben in ihren eigenen Familien Mißachtung, Vernachlässigung und Gewalt. Kindliche Bedürfnisse und kindliches Vertrauen werden ausgenutzt und mißbraucht. Eine gesunde Entwicklung ist in ihrer Familie nicht möglich. (Jugend-)Hilfe ist nötig!

 

Was wir Kindern geben ...

Kinderdorffamilien bieten diesen Kindern die Chance, unter quasi natürlichen familiären Bedingungen aufzuwachsen. Engagierte Eltern, mindestens einer von ihnen pädagogisch qualifiziert, nehmen bis zu sechs Kinder in ihre Familie auf. Gemeinsam gestalten sie ihren Alltag, bewältigen die Probleme und organisieren die Freizeit. Kinderdorffamilien sind so verschieden wie andere Familien auch. Eigentlich ganz normal.

 

Das Zusammenleben ist nicht problemlos. Es wird umeinander gerungen, aneinander festgehalten, sich voneinander gelöst, sich auseinandergesetzt... - eine Familie wächst zusammen. Eigentlich auch ganz normal.

Anders und schwieriger: Kinderdorffamilie ist privat und öffentlich zugleich. Kinderdorfeltern übernehmen die Funktion der leiblichen Eltern, nicht aber ihren Status. Kinderdorfkinder sind Kinder zwischen zwei Familien... Produktive Kompromisse zwischen Gefühl und pädagogischem Auftrag, Wunsch und Wirklichkeit ... müssen erarbeitet werden. Nicht hoch genug einzuschätzen, wenn dies gelingt! Engagement, Ehrlichkeit, Fachlichkeit und Solidarität aller werden gebraucht!

 

Kinderdörfer haben eine lange Tradition und gute Erfahrungen mit der Familienpflege und -erziehung. Kinderdörfer bauen auf ihre Familien! Kinderdörfer stellen sich aber auch auf die veränderten Problemlagen von Kindern und Jugendlichen ein, die Hilfe brauchen. Tagesgruppen und Tageseinrichtungen, Wohngruppen und Häuser für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Appartments und Wohnungen für Behinderte, ambulante erzieherische Hilfen, bereichern die Kinderdörfer als Lebensorte. Sie geben dadurch mehr Kindern und Jugendlichen die Chance, hier für kurze oder lange Zeit ein Zuhause zu finden.


Gute Bedingungen ...

Familien und Gruppen bewohnen große bedürfnisgerecht ausgestattete Häuser, an deren Einrichtung und wohnlicher Ausgestaltung die Kinder und Jugendlichen altersgemäß beteiligt werden.

 

Neben den Einzelzimmern stehen den Kindern und Jugendlichen gemütliche Wohn- und zweckmäßige Funktionsbereiche, eine moderne, gut ausgestattete Küche und mehrere Bäder zur Verfügung.

Zu jedem Haus gehört ein Garten, der gemeinsam angelegt, gepflegt und genutzt wird.

 

Familien und Wohngruppen erhalten übergreifend durch ein Team von MitarbeiterInnen professionelle Hilfen: PädagogInnen, Praxis- und FamilienberaterInnen und PsychologInnen gestalten den Alltag mit, beraten, begleiten und unterstützen in der Erziehung.

 

Hauswirtschaftskräfte, Dorfmeister, Zivildienstleistende und PraktikantInnen schaffen gute Rahmenbedingungen für die praktische pädagogische Arbeit und sind entsprechend ihrer Fähigkeiten in die Erfüllung des gemeinsamen Erziehungsauftrages eingebunden.

 

Zukunftssicherung ...

Der Westfälische Kinderdorf e.V. nimmt Verantwortung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Not.

Hilfe zur Erziehung ist immer zeitlich befristet, die Not- oder Problemlagen junger Menschen häufig nicht. Wirtschaftliche Selbständigkeit und die Fähigkeit zu einer eigenständigen Lebensführung sind mit Eintritt in die Selbständigkeit selten oder auch ein paar Jahre später nicht erreicht.

 

Hier ist es im Verein gute Tradition, durch einen Verselbständigungsfonds, gestützt von Mitgliedern und Förderern des Vereins, den materiellen Einstieg in die Welt der Erwachsenen abzusichern. In Einzelfällen wird darüber hinaus pädagogisch Hilfestellung bei der Wohnungssuche, dem Einstieg in die Berufswelt, der Knüpfung von Sozialkontakten und der Entwicklung von Freizeitinteressen in der neuen Wohnumgebung gegeben.

 

Die ständige Überprüfung, ob die Hilfeangebote zeitgemäß, qualitätsgerecht und kostendeckend sind, ist ein anderer und grundlegender Aspekt der Zukunftssicherung.

 

So ist dem Verein als Rechtsträger der freien Jugendhilfe in den über 40 Jahren seines Bestehens der Spagat zwischen Tradition und Fortschritt gelungen.

 

Die Kinderdörfer haben ihre Hilfen von Kinderdorffamilien über Wohn- und Tagesgruppen, Häuser für junge Erwachsene und Mütter mit Kindern bis hin zu ambulanten Einzelfall- und Familienhilfen erweitert und breiten sich hiermit von ihren Standorten in die Region aus.

 

Mit dem "Office for kids", dem KiFaZ" und dem "SpielRAUM" sind an den Standorten Barntrup, Dissen und Paderborn im Laufe der letzen Jahre Einrichtungen entstanden, die den heutigen Freizeitbedürfnissen von Kindern und Jugendlichen entsprechen, ihre Rechte stärken, ihren Schutz sichern, Gewalt und Suchtmittelmißbrauch vorbeugen und die Erziehungsfunktion der Eltern unterstützen.

 

Um dem ständig fortschreitenden Sozialabbau in der Gesellschaft entgegen zu wirken, sieht der Verein in der materiellen und personellen Ausstattung dieser Angebote – Aufgaben, die eigentlich in der Zuständigkeit öffentlicher Jugendhilfe lägen – sein gemeinnütziges Wirken.

 

 



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Der Verein Westfälisches Kinderdorf e.V. geht absolut vertrauenswürdig mit Ihren Spenden um. Das garantieren wir Ihnen. Bestätigt wird dies alljährlich durch das Deutsche Zentralinstitut für  soziale Fragen (DZI).

 

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