Fachkonzeption

Integrativ-pädagogische Wohn- und Lebensgemeinschaft (IPWL)

 

Standort/Ausstattung:

Ein renoviertes Mehrgenerationen - Bauernhaus in ländlicher Umgebung mit großer Grün-/Garten- und Freifläche, ca. 500 qm Innenfläche, 9 Einzelzimmer, Funktionsräume auf mehreren Wohnebenen (Eß- und Wohndiele, -zimmer, Spiel-, Förderund Therapieangebote, Feste und Feiern, Lese-, Fernseh- und Computerarbeitsplätze, Küche, Hauswirtschaftraum, drei Bäder, Gästebad und -toilette).

 

Platzzahl:

Entgeltsatz: 9 Plätze
Preis auf Anfrage

 

Zielgruppe:

Mädchen und Jungen im Alter von 6 - 14 Jahren, die mit auffälligem Verhalten, psychosomatischen, emotionalen, funktionalen und Beziehungsstörungen auf Erfahrungen von Vernachlässigung, Verwahrlosung, Gewalt, Mißbrauch, mangelnde Erziehungskompetenz , Beziehungsabbrüche u.a.m. in ihrem Lebenskontext reagieren bzw. risikobelastete, deviante Entwicklungsverläufe zeigen.

 

Pädagogisches Konzept:

Ziel ist, daß die Kinder und Jugendlichen zur Ruhe kommen, Abstand gewinnen, zu neuer Lebensfreude und Zuversicht gelangen, schrittweise Soziabilität und Selbsteinschätzung, Verantwortungsbewußtsein, Autonomie, Selbstwertgefühl, Frustrationstoleranz, Schulzufriedenheit, Lern- und Arbeitshaltung, handlungs- und lebenspraktische Kompetenzen, Verhaltens- und Erlebnisrepertoire (geistige, soziale und emotionale Ressourcen), Verantwortungsbewußtsein, Konfliktverhalten entwickeln, und lernen, Grenzen zu erkennen und anzuerkennen.

Tagesstrukturierende Maßnahmen, feste Regeln und Rituale, die Sicherheit geben, die Entwicklung positiven Verhaltens und gewohnheitsmäßigem Handelns fördern, die Psyche entlasten und die Kinder und Jugendlichen an die Menschen und den Lebensort binden, aktions- und erlebnisreiche Freizeitgestaltung und bedarfsgerechte individuelle Einzelbetreuung und -förderung durch die PädagogInnen (6) und die externen Fach- und Honorarkräfte (PsychologInnen, Kinder- und Jugendpsychiater, Gestalt-, Reit-, Musik- und LauftherapeutInnen) sind die Säulen des Konzepts. Perspektive, erzieherischer/therapeutischer Bedarf, Zusammenarbeit mit dem Herkunftssystem und Entwicklung der Kinder/Jugendlichen werden durch sozialpädagogische, psychologische, kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik regelmäßig gesichert, im mulitprofessionellen Team beraten und evaluiert. Strukturierte Fallvorstellungen (unter)stützen Fallführung und Hilfeplanung und dokumentieren den Hilfeverlauf.

Zusätzliche Integrationsförderung, eine pädagogisch-therapeutischer Maßnahmekomplex, ermöglicht die (Re-)Integration von Kinder- und Jugendlichen aus der Kinderund Jugendpsychiatrie in die Jugendhilfe.

 

 



 

 

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Kinderdorfs Lipperland

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