Zuwendungen an gemeinnützige und/oder mildtätige Vereine können nur im Rahmen von Höchstgrenzen steuerlich abgesetzt werden. Bei Spenden für gemeinnützige Zwecke sind dies 5 % des Gesamtbetrages der Einkünfte des Zuwenders, bei Zuwendungen für mildtätige Zwecke 10 %.

 

 

Durch die Neuregelung des Siftungsrechtes sind nun bei Zuwendungen an Stiftungen zusätzlich jährlich bis zu € 20.450,- bei der Einkommens-, Körperschafts- und Gewerbesteuer absetzbar. Gerade Stiftern kleinerer Beträge kommt diese Neuregelung zugute. Damit wird auch die Initiierung von Stiftungsprojekten gefördert, die auf eine Vielzahl von Zuwendern angewiesen sind.

 

 

Die Abzugsfähigkeit dieses Stiftungshöchstbetrages gilt unabhängig davon, ob die Zuwendung als Zustiftung das Stiftungsvermögen erhöht oder als Spende den Stiftungsmitteln zufließt und somit zeitnah für Maßnahmen der Zweckverwirklichung zu verwenden ist.

 

 

Für Stifter größerer Vermögen sind ebenfalls weitere Abzugsmöglichkeiten hinzugekommen:

So ist es auch möglich, Summen mit mehr als € 20.450,- einzubringen. Der die Jahreshöchstgrenze übersteigende Betrag wird dann einer Rücklage zugeführt. In jedem Jahr erfolgt eine Auflösung dieser Rücklage in Höhe von max. € 20.450,-. Die Zuwendungsbestätigung darf in diesen Fällen jährlich € 20.450,- nicht übersteigen.

Zustiftungen, die im ersten Jahr nach der Stiftungsgründung eingezahlt werden, sind zusätzlich mit bis zu € 307.000,- steuerlich begünstigt.

 

 

Die steuerliche Verteilung kann hier auf Wunsch einmalig für ein Jahr oder verteilt bis auf 10 Jahre erfolgen. Hierdurch ist ein Anreiz geschaffen worden, gemeinnützigen Stiftungen bereits bei der Gründung mit höheren Beträgen auszustatten und so von vorneherein als leistungsfähige Einrichtungen zu organisieren.

 

 

Auch bei der Erbschaftssteuer hat der Gesetzgeber Anreize geschaffen. So fällt bei der Begünstigung einer Stiftung keine Schenkung- oder Erbschaftssteuer an. Dies gilt selbst dann, wenn sich ein Erbe oder Beschenkter erst innerhalb von 24 Monaten nach dem Zeitpunkt der Entstehung der Steuer entscheidet, die Erbschaft oder Schenkung einer Stiftung zuzuwenden.

 

 

Bei Verfügungen von Todes wegen sollte aber in jedem Falle beachtet werden, dass sie das Merkmal der Freiwilligkeit trägt. Wird etwa ein Verwandter zum Erben eingesetzt und verfügt der Erblasser testamentarisch ein Vermächtnis zugunsten einer steuerbegünstigten Stiftung, ist der Spendenabzug nicht zugelassen.
Zur Prüfung individueller steuerlicher Möglichkeiten und Voraussetzungen sollte bei größeren Zuwendungen ein Steuerberater hinzugezogen werden!



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